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  Sie sind am Kauf einer Mallorca Immobilieninteressiert ?!  
     
     
  1. DIVERSE VERTRÄGE  
     
  Als Abschluss eines jeden Immobilienerwerbs sollte die Eigentumsübertragung im Grundbuch erfolgen. Dafür bedarf es einem schriftlichen Kaufvertrag, der vor einem Notar beglaubigt werden muss.  
     
  Im Vorfeld kann es jedoch sein, dass andere Verträge zum Zuge kommen.  
     
  Reservierungsvertrag  
     
  Mit dem Reservierungsvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Interessenten gegen eine Reservierungsgebühr die Immobilie für eine gewisse Zeit frei zu halten. Für den Fall, dass sich der Interessent innerhalb der vereinbarten Frist die Immobilie erwirbt, wird die Reservierungsgebühr meist auf den  Kaufpreis angerechnet. Sollte der Interessent sich nicht zum Kauf entscheiden, ist die Reservierungsgebühr meist verloren.  
     
  Optionsvertrag  
     
  Der Optionsvertrag bildet eine stärkere Bindung zwischen Verkäufer und Interessent. Mit dem Optionsvertrag gewährt der Verkäufer dem Interessenten, gegen Zahlung einer Optionsgebühr (in der Regel 10% des Kaufpreises) das Recht, die Immobilie innerhalb der Optionsfrist zu einem bestimmten Kaufpreis zu erwerben. Der Verkäufer darf innerhalb dieser Frist die Immobilie nicht an einen Dritten verkaufen. Übt der Interessent sein Recht auf Erwerb der Immobilie aus, so wird die gezahlte Optionsgebühr auf den Kaufpreis angerechnet. Sollte der Interessent jedoch den Erwerb in der gesetzten Optionsfrist nicht tätigen, so ist meist die gezahlte Optionsgebühr verloren. Im Falle, dass der Verkäufer seine Pflicht zur Übertragung des Eigentums an den Interessenten nicht erfüllt, wird im Optionsvertag meist die Rückzahlung des gezahlten Optionsbetrages sowie ein Entschädigungsbetrag in gleicher Höhe vereinbart.  
     
  Privatschriftliche Kaufvertrag  
     
  Der privatschriftliche Kaufvertrages wird oftmals dann verwandt, wenn eine Immobilie sofort rechtswirksam erworben, um dann sofort oder zeitnah weiter verkauft werden soll.  
     
     
  Wie weiter oben mitgeteilt, ist der notarielle Kaufvertrag zwingend erforderlich um die Eigentumsübertragung im Grundbuch herbeiführen zu können.  
     
  Der notarielle Kaufvertrag  
     
  Im notariellen Kaufvertrag (Escritura de Compraventa) werden die Vertragsparteien sowie das Vertragsobjekt aufgeführt. Wichtig hierbei ist, dass das Vertragsobjekt in all seinden Bestandteilen aufgeführt wird. Sollte also ein Haus mit Schwimmbecken auf dem Grundstück in der Straße XY mit entsprechender Hausnummer verkauft werden, so sollten sämtliche dieser Parameter - um eventuell spätere Probleme zu vermeiden - mit aufgeführt sein.  
     
  Vormerkung und Eigentumsumtragung  
     
  Nach Abschluss des notariellen Kaufvertrages unterrichtet der Notar das Grundbuchamt sofort über den erfolgten Verkauf und blockiert damit das Grundbuch für 10 Tage (Vormerkung). Legt der Käufer innerhalb dieser Frist die Verkaufsurkunde vor, verlängert sich die Vormerkung um weitere 60 Arbeitstage. Innerhalb dieser 60 Tage muss die Grunderwerbsteuer beim Finanzamt bezahlt und dann die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch erfolgen (Eigentumsumtragung).  
     
     
  2. STEUERN BEIM KAUF  
     
     
  Einmalige Steuern  
     
  Beim Kauf einer Immobilie in Spanien muss der Käufer entweder Mehrwertsteuer (I.V.A.) oder Grunderwerbsteuer (ITP) zahlen.  
     
  Mehrwertsteuer (I.V.A.)  
     
  Die Mehrwertsteuer fällt nur beim Verkauf durch einen Unternehmer an. Diese beträgt derzeit 21 % bei Verkauf von Bauland und Geschäftsgrundstücken. Bei erstmaligem Verkauf von neu gebauten Eigentumswohnungen bzw neu gebauten Ein- oder Mehrfamilienhäusern fallen lediglich 10 % I.V.A. an. Bei allen Geschäften, die der Mehrwertsteuer unterliegen, fällt zusätzlich 1,2 % Stempelsteuer an. Alle späteren Übertragungen unterliegen nicht der Mehrwertsteuer, sondern der Grunderwerbsteuer (ITP).  
     
  Grunderwerbsteuer (ITP)  
     
  Bei allen Verkäufen, die nicht der Mehrwertsteuer unterliegen, fällt die Grunderwerbsteuer (ITP) an. Die Grunderwerbsteuer ist eine Regionalsteuer, die in den einzelnen autonomen Regionen unterschiedlich hoch ist. Derzeit berechnet sich auf den Balearen die Grunderwerbsteuer, wie folgt:  
  · Die ersten € 400.000 vom Kaufpreis werden mit 8 % versteuert,  
  · zwischen  € 400.000,01 und € 600.000 beträgt die Grunderwerbsteuer 9 %,  
  · zwischen  € 600.000,01 und € 1.000.000 beträgt die Grunderwerbsteuer 10 %,  
  · der Restbetrag ab € 1.000.000,01 wird mit einem Steuersatz von 11 % besteuert.  
     
     
  Laufende Steuern  
     
  Als laufende Steuern fallen für den Käufer die Grund- und Einkommensteuer an.  
     
  Grundsteuer  
     
  Die Grundsteuer (Impuesto sobre Bienes Inmuebles, IBI) wird auf den Wert von Land- und Stadtgrundstücken auf der Basis des Katasterwertes von der Gemeinde erhoben und ist jährlich zu entrichten. Die Höhe der Grundsteuer ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und liegt in der Regel zwischen 0,4% und 1,1% des Katasterwertes bei erschlossenen Grundstücken und zwischen 0,3 % und 0,9 % bei nicht erschlossenen Grundstücken.  
     
  Einkommensteuer  
     
  Nicht-Residente, die eine Immobilie in Spanien selbst nutzen, müssen diesen Eigennutzungswert als Einkommen versteuern. Die Steuer berechnet sich wie folgt: 1,1 % des Katasterwertes, auf den dann 24,75 % Steuern zu zahlen sind.  
     
  Vermögensteuer  
     
  Die vormals abgesetzte Vermögensteuer tritt ab dem Jahr 2011 wieder in Kraft.  Der Steuersatz liegt zwischen 0,2 % und 2,5 % für alle in Spanien befindlichen Güter. Es gibt einen Freibetrag von € 700.000.  
     
 
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